Kulturgeschichte der Liebe

Seminar, 2 Stunden,
Dr. Ilija Dürhammer,
Donnerstag, 13:30-15:00 Uhr,
Seminarraum Kultur- und Geistesgeschichte

 

Wenn auch die Liebe mitunter als naturgegebenes, völkerumspannendes und zeitloses Phänomen betrachtet wird, so ist sie doch, wenn man sie nicht mit Sexualität verwechselt, ein kulturgeschichtlicher Faktor, der daher durchaus kulturraum- und epochenabhängig ist. Der Weg, den die Liebe durch die Antike (Platon und Christentum) über Mittelalter (mit dem Hähepunkt des Minnegesangs), Renaissance (Petrarkismus und Neuplatonismus) über die Aufklärung (die erstmals die Liebe mit der Ehe zu koppeln suchte) und die verschiedenen Repressionen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu gehen hatte, soll durch Beispiele aus Religion und Philosophie, den bildenden Künsten, Theater, Musik und Literatur umrissen werden.