Kultur- und Geistesgeschichte – Proseminar:
Bilder die die Welt bedeuten – metaphorische und ikonografische Konzepte [SS 2009]

Mittwoch, 9.30-12.30 Uhr, , Seminarraum Kulturgeschichte (Franz-Josefs-Kai 5/1/9)
Blocktermine: 11. März 2009 (Einführung etc.), 01. April 2009, 22. April 2009, 20. Mai 2009 (Ersatztermin);
Mit Exkursionen, diesbezügliche Termine werden beim 1. Termin vereinbart.

Johannes Domsich
Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung / Abteilung Kultur- und Geistesgeschichte
Tel: 71133-6501   Fax: 71133-6509   email: johannes.domsich@univie.ac.at


Thema des Seminars:

Wir leben in einer Epoche des Bildes, einer Kultur des Blickes, einer Welt, die sich über Visualität definiert und erklärt. Alles Denkbare haben wir in Bilder, Zeichen und Metaphern übersetzt. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass die Qualität der Bilder die Qualität unserer Welt(-wahrnehmung) bestimmt. So stellen wir uns die Frage, wer macht diese Bilder, wer bestimmt ihren Inhalt? Stimmt es, dass der die Welt dominiert, der die Bilder in der Köpfend der Menschen kreiert?

Themenschwerpunkte:

Geschichte der Metapher und der Ikonographie (auch aus Sicht der Kunstgeschichte).
Mediale Bilder versus Bilder der Kunst, Traditionen von Kunst und Kommerz.
Bilder als Element und Charakteristikum von Kulturen. (Netzkultur)
Digitalität, Internet und die Bilderflut. (Medienkunst)

Fragen:

Wie sind Bilder zu interpretieren?
Welche Theorien gibt es, wie sind sie in der beruflichen Praxis zu nutzen?
Welche Erkenntnisse liefert die Gehirnphysiologie?

Ziel:

Kompetenz im Umgang mit Bildern jeder Art, praktisches Wissen für die Bewertung und Interpretation von Bildern.

Methode:

Diskussion der Theorien, praktische Übungen, Arbeit vor Originalen, Exkursionen.


Created 2009-02-16