Kultur- und Geistesgeschichte – Seminar:
Power-Frauen der Aufklärung [WS 2005/06]
Mittwoch, 13:00-16:00 Uhr, Seminarraum Kulturgeschichte (Franz-Josefs-Kai 5/1/9)
Blocktermine: 12.10.2005, 19.10.2005, 23.11.2005, 30.11.2005, 07.12.2005, 18.01.2006

Renée Gadsden
Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung / Abteilung Kultur- und Geistesgeschichte
Tel: 71133-6502   Fax: 71133-6509   email: renee.gadsden@uni-ak.ac.at


Beruf, Kinder, Beziehung, gepflegtes Äußeres; klug, sexy, cool under pressure: am Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Terminus „Power-Frau“ kreiert um Frauen zu beschreiben, die scheinbar allen Anforderungen der (männlich dominierten) Gesellschaft standhalten können. Schauen wir aber ein wenig in die Geschichte zurück, finden wir das erste Modell der modernen Power-Frauen in der Aufklärung. Madame du Châtelet, Madame de Pompadour, sogar Maria Theresia waren entweder gleich wichtig oder noch wichtiger und einflussreicher als ihre Partner Voltaire, Ludwig XV. oder Franz Stephan von Lothringen. Eine kulturgeschichtliche Untersuchung der Macht-, Sex- und Politikverhältnisse des 18. Jahrhunderts.


Created 2005-08-31, Last Update 2005-08-31