Larise, Dunja.
Mythos Kultur: Eine Kritik des postmodernen Kulturkonzepts.
Wien: Universität für angewandte Kunst Wien – Diss.phil. 2008

 
[Publikation: Larise, Dunja (2009). Mythos Kultur. Eine Kritik des postmodernen Kulturkonzeptes (= Angewandte Kulturwissenschaften Wien. 15). Wien: Edition PRAESENS; ISBN 978-3-7069-0515-2, 192 Seiten, brosch. Verlagsinfo | www.amazon.de | Inhalt PDF>]


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Kurzfassung

Diese theoretische Studie befasst sich mit dem Konzept bzw. mit dem Begriff der Kultur im Kontext einer Analyse der politisch-ökonomische Konjunktur der Gegenwart. Untersucht werden die Formen und Funktionen der Artikulierung des Begriffs Kultur im Umfeld des sgn. „Cultural Turn“ in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Kritisch hinterfragt wird vor allem das emanzipatorische Potential des Konzepts der Kultur in der Form, in welcher es in einem heterogenen Feld der Cultural Studies auftritt, im Verhältnis zu den neokonservativen bzw. liberal geprägte Konzepten der Kultur.

Die zentrale These dieser Studie lautet, dass jedes Konzept der Kultur, das eine Autonomie von einem breiteren politisch-ökonomisch-ideologischen Kontext beansprucht, einer Depolitisierung der Gesellschaft beisteuert, die nie im Dienste der emanzipatorischen Ansprüche steht.

Die vorliegende Studie ist eine, in neun Kapitel gegliederte theoretische Abhandlung. Jedem Kapitel ist ein Begriff zugeteilt, der die Positionierung, die Entstehungsgeschichte und das strukturelle Umfeld des Kulturbegriffes der postmodernen Theorie direkt oder indirekt bestimmt.


Abstract

This theoretical study deals with the concept, as well as with the term of culture in context of an analysis of the political economy of the present. Analysed are the forms and functions of an articulation of the term culture in the sphere of the so-called “Cultural Turn” in the humanities. The subject of critical enquiry is the emancipatoric potential of the concept of culture in its particular form, in which it appears on the heterogeneous field of Cultural Studies in proportion to the neoconservative and/or liberally dominated concepts of culture. The central argument of this study is that every concept of culture, which claims an autonomy of a broader political-economical-ideological contexts enforces the depolitisation of society, which never can stand in service of the emancipatoric ideals.


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