Manfred Wagner (2009).
Europäische Kulturgeschichte: gelebt, gedacht, vermittelt
(= Studien zu Politik und Verwaltung. 79).
Wien–Köln–Weimar; Böhlau
ISBN 978-3-205-77754-0; ca. 720 S.
Verlagsinfo

Inhaltsverzeichnis

 

Buchpräsentation 23. November 2009, 18.00 Uhr:
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„Der Bezug von Kunst und Gesellschaft, europäische Identität und deren Zusammenhang mit fremden Kulturen – das sind die Schwerpunkte von Manfred Wagners Forschungsarbeit. Im vorliegenden Band geht es um Transdisziplinarität der Kunstgenres oder den Diskurs und dessen Gegensätze mit Schwerpunkt auf Österreich, seine Vergangenheit bis zurück zur Aufklärung (Mozart), die Interpretation und Rezeption seither, und, daraus abgeleitet, immer wieder die Behandlung eines Grunddefizits dieses Landes in Sachen Bildung, vor allem im Hinblick auf den Wechsel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Der Autor greift Tabus auf und Klischees an, er nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten und sieht sich in seiner Denkweise europäisch und geistesgeschichtlich sozialisiert.

Diesem Band liegen die Ergebnisse der letzten 15 Forschungsjahre des Professors für Kultur- und Geistes-geschichte an der Universität für angewandte Kunst zugrunde. Sie weisen — wie auch der Vorläuferband „Kultur und Politik, Politik und Kunst“ (Wien 1991) – jene Arbeitsgebiete aus, die für Wagner signifikant sind: der Bezug von Kunst und Gesellschaft, europäische Identität und deren Zusammenhang mit fremden Kulturen. Es geht um Transdisziplinarität der Kunstgenres oder den Diskurs und dessen Gegensätze mit Schwerpunkt auf Österreich, seine Vergangenheit bis zurück zur Aufklärung (Mozart), die Interpretation und Rezeption seither, und, daraus abgeleitet, immer wieder die Behandlung eines Grunddefizits dieses Landes in Sachen Bildung, vor allem im Hinblick auf den Wechsel von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Der Autor greift Tabus auf und Klischees an, er nimmt keine Rücksicht auf Befindlichkeiten und sieht sich in seiner Denkweise europäisch und geistesgeschichtlich sozialisiert. Die Beiträge, oft als Essays ausgeführt, sind bisher schwierig aufzufinden und unter Inhaltsstichworten versammelt, die repräsentativ für Manfred Wagners gesamten Arbeitsbereich stehen. Spürbar werden das Engagement für die jeweilige Thematik und die davon Betroffenen, die Intellektualität eines Forschers, der den Dingen auf den Grund geht und das Bemühen, selbst komplizierte Sachverhalte dem Leser verständlich zu machen. Wo Komplexität nicht mehr möglich scheint, sind repräsentative Fallstudien die Alternative: wahrhaft europäische Denkweise geistesgeschichtlicher Provenienz, teilnehmende Beobachtung und überzeugende Darstellung.“ [covertext]


Copyright © 2009 Manfred Wagner, <manfred.wagner@uni-ak.ac.at>
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Created: 05 November 2009, Last Update: 10 Feburary 2010