ÜBER DIE SAMMLUNGEN
BILDENDE KUNST
DESIGN
ARCHITEKTUR
KOSTÜM & MODE
MEDIALE KUNST
FOTOGRAFIE
OSKAR-KOKOSCHKA-ZENTRUM
BIBLIOPHILES & ARCHIVALES
NACHLÄSSE & SONDERSAMMLUNGEN
TÄTIGKEITSBERICHT
PREISE & FÖRDERUNGEN
CHRONIK
KONTAKT
IMPRESSUM
NEWS & AKTUELLES

Oskar Kokoschka Zentrum  -  OKZ News

·) Oskar Kokoschka. Lebensstationen Licht und Schatten, Ausstellung im OK-Haus Pöchlarn, Mai – Oktober 2010 (mehr..)
·) Oskar Kokoschka und Ernst Krenek - Orpheus und Eurydike in Berlin (mehr...)
·) Oskar Kokoschka-Preis an Raymond Pettibon (mehr..)
·) Internationale Ausstellungen zum 30. Todestag Kokoschkas (mehr..)
·
) Kokoschka Live! – eine Theaterperformance in Den Haag
(mehr..)

Kokoschka Live!, Den Haag, 2010
Foto: Sofie Knijff

Ausstellungen/Projekte:

Schönstes Buch des Jahres 2009
Mit großer Freude und Stolz kann die Sammlung bekannt geben, dass das Katalogbuch Grafikdesign von der Wiener Moderne bis heute, das im Zuge der gleichnamigen Ausstellung 2009 im Springer Verlag erschienen ist, beim Wettbewerb „Das schönste Buch Österreichs“ ausgezeichnet wurde. Unter 240 Einreichungen wurde das von der Kuratorin und Grafikerin Anita Kern gestaltete Buch in der Kategorie „Kunstbuch“ ausgewählt und für seine „gestalterische und herstellerische Qualität“ prämiert. Die Preisverleihung findet am 23. Februar 2010 im ORF Radiokulturhaus Wien statt.
(mehr...)


„Orpheus und Eurydike“ in Berlin

Im Februar 2010 steht das Berliner Konzerthaus ganz im Zeichen des Komponisten Ernst Krenek (1900-1991), des „unbekannten Bekannten“. Denn Krenek gilt zwar als ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, seine Musik findet sich aber nur selten auf den Spielplänen. In Zusammenarbeit mit der Ernst Krenek Stiftung stehen nun Konzerte, Musiktheater, Ausstellungen und ein Symposium am Programm. Einen Höhepunkt bildet die szenische Aufführung der Oper „Orpheus und Eurydike“ (1923), die Krenek nach dem gleichnamigen Drama von Oskar Kokoschka vertont hat. Parallel zu den Aufführungen ist im Konzerthaus Berlin eine kleine Ausstellung zur Zusammenarbeit der beiden großen Künstler zu sehen, die von Bernadette Reinhold (Oskar Kokoschka Zentrum Wien) kuratiert wurde. Auch bei dem zweitägigen Symposium „The One-Man-History of Twenieth-Century-Music“ wird das Verhältnis Krenek-Kokoschka thematisiert.
Mehr Informationen in den OKZ News


Oskar Kokoschka-Preis an Raymond Pettibon
Der Preisträger des Oskar Kokoschka-Preises 2010, der als höchst dotierte Auszeichnung für bildende Kunst in Österreich gilt, geht an den US-Künstler Raymond Pettibon. Ausschlaggebend sei – so die Jury – dessen „spartenübergreifende künstlerische Arbeit, die ein ideologischer roter Faden durchzieht und von Illustrationen von Plattencovers über die Herausgabe von Künstlerheften bis hin zu Comics reicht.“ Der wichtige Kunst-Preis ist eng mit der Universität für angewandte Kunst Wien verbunden, da Kokoschka hier von 1904-1909 studiert hat. Die Preisverleihung findet daher an Kokoschkas Geburtstag, dem 1. März 2010 in der „Angewandten“ statt.
(mehr...)


Erstmals zeigte die Sammlung der Universit ät für angewandte Kunst eine umfassende Auswahl aus ihren reichen Grafikdesign-Beständen. In der Ausstellung Grafikdesign von der Wiener Moderne bis heute. Von Kolo Moser bis Stefan Sagmeister wurden mit rund 400 Objekten 120 Jahre Designgeschichte mit gebrauchsgrafischen Arbeiten des Wiener Jugendstils bis heute dokumentiert.
In einem losen chronologischen Bogen wurden Highligths und Raritäten gezeigt, unter anderem von Kolo Moser, Josef Hoffmann, Oskar Kokoschka, Grafikdesign-Pionieren wie Julius Klinger und Joseph Binder (dem Erfinder des Meinl-Mohren) bis zu Oswald Oberhuber, Günter Brus, Christian Ludwig Attersee und Stefan Sagmeister sowie Arbeiten junger GrafikdesignerInnen aus den heutigen Klassen Grafikdesign (Fons Hickmann, Oliver Kartak) und Grafik und Werbung (Walter Lürzer).
Die Ausstellung bot einen repräsentativen Querschnitt durch das österreichische Grafikdesign und bildete zugleich die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Umstände ab, in denen sie entstand.

Die Ausstellung Grafikdesign von der Wiener Moderne bis heute.
Von Kolo Moser bis Stefan Sagmeister war im
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof vom
23. Oktober bis 12. Dezember 2009 zu sehen.
Dazu erschien ein umfangreicher Katalog, der zum schönsten Buch des Jahres 2009 gekürt wurde (siehe oben).
Folder

Virtueller Rundgang (faksimile-digital)
(Um in den nächsten Raum zu kommen klickt man auf die erscheinenden roten Pfeile bei den Türen)


Schenkung:

Im Rahmen eines Schenkungsvertrags mit der Universität für angewandte Kunst Wien hat Elly Niebuhr im Sommer 2009 ihr fotografisch-künstlerisches und dokumentarisches Material der Universität für angewandte Kunst Wien zur Aufarbeitung und Veröffentlichung übergeben. Forschungsstätte für dieses Projekt ist die Sammlung der Universität. Die Kunsthistorikerin Mag. Theresa Losonc wird im Rahmen einer von Prof. Werkner betreuten Dissertation das übergebene Material systematisieren und wissenschaftlich bearbeiten, wobei Fotografie und Kulturgeschichte sich ebenso als wichtige Bereiche ergeben wie Mode- und Designgeschichte.

Ausbildung:

Seit 1. Sept. 2009 wird das Team der Sammlung durch eine Mitarbeiterin in Ausbildung unterstützt: Nathalie Feitsch absolviert in der Sammlung ihre Lehre in der noch jungen Berufssparte „Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent/in“.

Provenienzforschung:

Seit Januar 2009 führt die Sammlung der Angewandten ein Forschungsprojekt zur Provenienz der eigenen Bestände durch. Unser Projektmitarbeiter, Mag. René Schober, Jurist und Kunsthistoriker, überprüft nun alle Objekte im Sammlungsbestand, die bis 1945 entstanden sind, auf ihre Besitzergeschichte. In Zusammenarbeit mit der Kommission für Provenienzforschung soll das Forschungsprojekt die Bestände durchleuchten und die Ergebnisse für eine Veröffentlichung vorbereiten.


Leihverkehr:

Auch 2009 waren unsere vielfältigen Bestände wieder auf zahlreichen österreichischen und internationalen Ausstellungen zu sehen. (Auswahl):

„Von Munkácsy bis Kokoschka – Das Budapester „Müvészház“, Magyar Nemzeti Galéria (Ungarische Nationalgalerie), Budapest
„Gerhart Frankl / Anton Kolig - Künstlerische Begegnungen“, Museum des Nötscher Kreises, Nötsch
„Macht des Bildes - Visionen des Göttlichen“. Kunst und Transzendenz in Österreich im 20. Jahrhundert. Europaausstellung 2009, Werner Berg Museum, Bleiburg
„Bedrohung und Idylle. Das Menschenbild in Österreich 1918 – 1938“, Schloss Bruck, Museum der Stadt Lienz
„Schnee. Rohstoff der Kunst“, Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz
„Jugendschatz und Wunderscherlein. Buchkunst für Kinder in Wien
1890 – 1938“, MAK, Wien
„Koscher & Co. Über Essen und Religion“, Jüdisches Museum Berlin
„Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930“, Wien Museum im Künstlerhaus, Wien

Neuerwerbung: (Auswahl)

Josef Frank, Stuhl, um 1947
Gabriele Mitterer, Ruve_4, 2009
Andrea Kalteis, Stiefel, 2005



 


Grafikdesign von der
Wiener Moderne bis heute




OK (sitzend), Ernst Zulauf,
Uraufführung der Oper "Orpheus und Eurydike" in Kassel 1926
OK (sitzend), E. Zulauf, E. Krenek,
P. Bekker(v. li. n. re. stehend) Foto OKZ

 



Joseph Binder

Plakat für die
American Railroads III., 1952



Elly Niebuhr mit Rektor Dr. Bast
und Prof. Werkner anlässlich der Unterzeichnung des
Schenkungsvertrags am 15. Juli 2009




Franz Sedlacek
"Stilleben mit Echse", um 1935
(Leihgabe für die Ausstellung in Lienz)




Gabriele Mitterer
Ruve_4, 2009





Andrea Kalteis
Stiefel, 2005